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Jugendschutz und Prävention

Bei uns ist jeder willkommen, der sich innerhalb der Rotkreuzgemeinschaft für Andere engagiert und die Grundsätze unserer Arbeit wahrt. Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität sind Werte, die wir verinnerlicht haben und die sich in unserer Arbeit ausdrücken. Zum Schutz der Gemeinschaft und unserer Mitglieder haben wir die nachfoglenden Konzepte umgesetzt.

 

Der Schutz unserer Mitglieder bezieht sich bei uns nicht nur auf die Erste Hilfe beim aufgeschlagenen Knie oder der Schnittwunde am Finger. Zwar ist eine der Kernaufgaben des Jugendrotkreuz die Erste Hilfe und die Förderung in sozialer Kompetenz, aber auch die Stärkung unserer Mitglieder, um sich frühzeitig Hilfe im Fall von Übergriffen zu holen, gehört zu unseren Kernaufgaben. Denn sexualisierte Gewalterfahrungen gehören nachweislich zu den schlimmsten Ereignissen, denen Kinder, Jugendliche, Senioren, Menschen mit Behinderungen und alle uns anvertraute Menschen ausgesetzt sein können. Eines unserer Hauptziele ist es, dieses Leid zu vermeiden! Daher entwickeln wir neben belastbaren Systemen vor allem präventive Lösungen zur Senisbilisierung und für die Stärkung unserer Mitglieder. Dazu hat der Jugendrotkreuz Landesverband bereits begonnen Systeme, Schulungen und Rahmenkonzepte zu entwickeln und zu leben und entwickeln diese stetig weiter.

Was tun wir zur Prävention

Wir stärken unsere Mitglieder Copyright: JRK Nordrhein
Wir stärken unsere Mitglieder

Wie gestaltet man ein System, um Kinder und  Jugendliche zu stärken, Prävention zu etablieren, Gruppenleiter auszubilden und für den Fall der Fälle verlässliche Ablaufprogramme und Partner zu haben? Diese Frage stellen wir uns regelmäßig und überprüfen unsere Abläufe. Dazu arbeiten wir inzwischen eng mit den anderen Gemeinschaften zusammen und wir nutzen das vom DRK-Bundesverband entwickelte Konzept "Standards zum Schutz vor sexualisierter Gewalt gegen Kinder, Jugendliche und Menschen mit Behinderungen" und die bereits erarbeiteten Systeme des Landesverbandes Nordrhein.

Konzeption - Prävention und Intervention

Copyright: DRK-Landesverband Nordrhein e.V.
Piktogram DRK-Verhaltenskodex

Regelmäßige Weiterbildungsangebote für unsere Leitungskräfte als Mulitplikatoren für eine starke Basis sind unsere Grundlage für eine starke Prävention. Durch die Stärkung unserer Mitglieder Dinge zu hinterfragen und Mut zur eigenen Meinung zu haben, erschweren wir potentielen Tätern den Zugang. Dazu bedienen wir uns der Methodenbox des Landesverband "100%-ICH".Weiterhin vermeiden wir Abhängigkeitsverhältnisse und stellen Leitungskräfte deutlich als Partner und nicht übergeordnete Führungskraft heraus. Bei der Zusammenarbeit mit anderen Gemeinschaften  und Verbänden wird deutlich gemacht, wer der Ansprechpartner ist und wo Weisungsbefügnisse beginnen und enden. Mit diesem Schritt reduzieren wir weiteren den Zugang für den Täter und erreichen eine charakterliche Stärkung unserer Mitglieder.

Weiterhin haben wir im Gesamtverband und im Jugendrotkreuz Vertrauenspersonen etabliert. Diese haben keine Leitungsfunktion und arbeiten unabhängig von Interessenkonflikten und Leitungsebenen. Im Moment hat der DRK-Kreisverband Viersen e.V. 5 Vertrauenspersonen, davon mit Anika und Björn Wolters 2 Vertrauenspersonen aus dem Jugendrotkreuz. Diese Ansprechpartner werden regelmäßig mit ihrer Funktion vorgestellt und sind jederzeit ansprechbar.

Transparenz und Information

Wichtig ist auch, dass die Angebote, Inhalte und Strukturen thematisiert werden. Dadurch sind unsere Mitglieder informiert und potentiele Täter werden abgeschrecht. Dazu gehört auch, dass die Mitglieder im Jugendrotkreuz ab dem 16 Lebensjahr und alle Mitglieder der sonstigen Gemeinschaften alle 5 Jahre ein erweitertes Führungszeugniss gemäß unserer Matrix zur Einsichtnahme vorlegen müssen und beim Eintritt in unseren Verband den Ehrenkodex und den Verhaltenskodex zur Prävention sexualisierter Gewalt unterschreiben und anerkennen müssen. Unsere Leitungskräfte legen das Führungszeugnis bei jeder Neu- oder Wiederwahl vor.

Intervention und Schutz

Copyright: DRK-Landesverband Nordrhein e.V.

Der Mut zum Handeln muss gut vorbereitet sein. Denn die Täter sind in der Regel nicht die unsympathischen Menschen, sondern der nette Kerl, welcher zumeist auch noch gut vernetzt oder stark engagiert ist. Daher ist es wichtig, dass die beauftragen Vertrauenspersonen unabhängig von Interessenkonflikten arbeiten können. Aber noch wichtiger ist der Schutz unserer Mitglieder. Dazu gehört, dass der Anvertraute von den Vertrauenspersonen ernst genommen wird und in Zusammenarbeit mit einer Schutzstelle und den Ansprechpartner des DRK-Landesverband Nordrhein die Vorfälle aufgearbeitet werden. An erster Stelle steht der Schutz der anvertrauten Mitglieder. 

Diese System bauen wir regelmäßig aus und verbessern die Abläufe. Dieser Prozess wird auch niemals abgeschlossen werden und bedarf regelmäßiger Prüfung und Verbesserung

Erweiterte Hintergrundinformationen

Wir achten Grenzen Copyright: JRK Nordrhein
Wir achten Grenzen

Am 01.10.2005 trat das Gesetz zur Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendhilfe (KICK) in Kraft. In diesem Zusammenhang wurde im KJHG unter anderem der "Schutzauftrag" der Kinder- und Jugendhilfe bei Gefährdungen des Kindeswohls verstärkt. Insbesondere auf die "Persönliche Eignung von Fachkräften" (§72 KJHG) wird ein besonderes Augenmerk gelegt. In Paragraph 72a geht es darum, sich ein Führungszeugnis vorlegen zu lassen. Wir als Jugendverband sehen es als Verpflichtung an, die inhaltliche Intention des Schutzauftrages in geeigneter Weise aufzunehmen.

Sie wollen mehr wissen, sprechen Sie uns an!

DRK-Kreisverband Viersen e.V.
Jugendrotkreuz
Herr Stephan Zdrojewski
JRK-Kreisleiter

Tel.: 02162 9303-56
E-Mail: jrk(at)drk-kv-viersen.de

Weiterführende Informationen erhalten Sie auch auf der Sonderseite
des DRK-Landesverbandes Nordrhein e.V.

Download: Piktogramme DRK-Landesverband Nordrhein zur Prävention sexualisierter Gewalt

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