Sie befinden sich hier:
  1. Startseite
  2. Wir über uns
  3. Arbeitsfelder

Kampagnen des Jugendrotkreuzes

Hier findet ihr eine Übersicht unserer Kampagnen der letzten Jahre. Die Themen reichen von Klimawandel, über Kinderarmut bis hin zur Gewaltvermeidung.

Seit den 1990er Jahren führt das Jugendrotkreuz regelmäßig zwei- bis dreijährige Kampagnen zu Themen durch, die jungen Menschen unter den Nägeln brennen. Dazu gehören beispielsweise die Zukunftschancen von Jugendlichen oder die zunehmende Kinderarmut in Deutschland.

Bei diesen Kampagnen erhalten JRKler/-innen die Möglichkeit, sich im Sinne der Rotkreuzidee konkret für andere Menschen zu engagieren. Gleichzeitig machen sie in der Öffentlichkeit auf drängende Probleme aufmerksam und fordern Veränderungen ein.

"Was geht mit Menschlichkeit?"

(2017-2019)

KeyVisual der Kampagne #wasgehtmitmenschlichkeit

Die weltpolitische Bühne sowie auch unser Leben in Deutschland sind im ständigen Wandel. In Social-Media-Stream und Nachrichten werden wir täglich mit News zu wirtschaftlichen Krisen und politischen Spannungen, Naturkatastrophen und Epidemien konfrontiert – das sind große Themen. Aber Konflikte und Schwierigkeiten gibt es auch im Privaten. Manchmal mag man das Gefühl haben, dass die schlechten Nachrichten überwiegen und fühlt sich machtlos.

Menschlichkeit, Unparteilichkeit, Neutralität, Unabhängigkeit, Freiwilligkeit, Einheit und Universalität: Es geht darum, dass du dich mit den Grundsätzen der Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung vertraut machst, Aktionen vor Ort startest und Freundschaften mit anderen Jugendlichen knüpfst – in deiner direkten Nachbarschaft und auf der ganzen Welt.

Und da nichts von heute auf morgen geht, haben wir für die kommenden drei Jahre auch drei Themenschwerpunkte: ICH – DU – WIR. Zum Ende der Kampagne werden wir gemeinsam Vorschläge erarbeiten und unserem Verband und der Politik vorstellen. Bei der neuen Kampagne vom JRK bist also du gefragt: Wir freuen uns auf deine Ideen und Beiträge, also: #wasgehtmit ?

Alle weiteren und aktuellen Informationen zur Kampagne gibt es natürlich auf der Kampagnen-Website: www.wasgehtmitmenschlichkeit.de

"Klimahelfer: Änder' was, bevor's das Klima tut."

(2012-2014)

Klimawandel ist ein globales Phänomen. Die Industriestaaten sind aufgrund ihrer Ressourcen weniger von den klimatischen Veränderungen betroffen als Menschen im Globalen Süden. Dennoch bekommen auch in Deutschland die Menschen den Klimawandel deutlich zu spüren.

Für das Rote Kreuz steht der Mensch im Mittelpunkt. Deshalb hat die Kampagne die humanitären Konsequenzen des Klimawandels zum Thema. Die Herausforderungen durch die Erderwärmung sind enorm: Stürme, Dürren, Hitzewellen oder Überschwemmungen treten stärker auf – im globalen Süden, aber auch hier in Deutschland. Das alles wirkt sich auf den Menschen und seine Umwelt aus.

Was sind mögliche Lösungen? Was können wir tun, um die Auswirkungen zu verringern und die Umwelt zu schützen? Auf diese Fragen möchte die Kampagne Antworten geben und anregen, selbst aktiv zu werden. Denn es sind die kleinen Schritte, die am Ende viel bewegen. Auch Klimaschutz und Nachhaltigkeit müssen hier mitgedacht werden. Denn Anpassung an die Folgen des Klimawandels macht nur Sinn, wenn man gleichzeitig dessen Ursachen bekämpft. Deutschland als Industrienation und das DRK als eine der großen Wohlfahrtsorganisationen stehen hier in einer großen Verantwortung.

Weitere Informationen zu dieser Kampagne gibt es auf der Seite des Bundesverbandes: jugendrotkreuz.de

"Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck!"

(2007-2009)

Kinder und Jugendliche sind heutzutage vielen Anforderungen ausgesetzt. Mit dieser Kampagene gab das Jugendrotkreuz Jugendlichen Hilfestellungen, um mit dem wachsenden gesellschaftlichen Druck konstruktiv umgehen zu können.

Kampagnen-Logo „Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck!“

Gute Noten schreiben, die richtige Berufswahl treffen, Zeit für Freunde haben, immer gut drauf sein, mit den Eltern klar kommen, fit und sportlich sein, coole Klamotten tragen – all das versuchen Kinder und Jugendliche gleichzeitig zu bewältigen. All das setzt sie aber auch unter Druck, viele haben Zukunfts- und Versagensängste.

Mit der Kampagne „Deine Stärken. Deine Zukunft. Ohne Druck!“ wollen die Jugendrotkreuz-Organisationen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg Kinder und Jugendliche stärken, mit Druck konstruktiv umzugehen. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, ihr Stärken ohne Druck zu entdecken und ihre Fähigkeiten zu testen. Gleichzeitig setzen sich JRKler/-innen dafür ein, den steigenden Druck kritisch zu hinterfragen und Kindern und Jugendlichen ein besseres Aufwachsen zu ermöglichen.

Weitere Informationen zu dieser Kampagne gibt es auf der Seite des Bundesverbandes: jugendrotkreuz.de

"Armut: Schau nicht weg!"

(2004-2007)

Armut ist in Deutschland keine Randerscheinung mehr. Jedes siebte Kind ist mittlerweile arm. Ihnen wird dadurch schon früh der Weg in die Gesellschaft erschwert. Das wollen wir nicht hinnehmen. Deshalb machen wir uns für arme Kinder und Jugendliche in Deutschland stark.

Logo der Kampagne "Armut: Schau nicht weg!"

Besonders Kinder und Jugendliche sind immer häufiger von Armut betroffen. Als das Jugendrotkreuz 2004 die Kampagne „ARMUT: SCHAU NICHT WEG!“ startete, waren 37 Prozent der damals drei Millionen Sozialhilfeempfänger/-innen unter 18 Jahren alt. Jedes siebte Kind/jeder siebte Jugendliche lebte in einer Familie, die weniger als 50 Prozent des durchschnittlichen Einkommens zur Verfügung hat.

Doch nicht nur das Einkommen spielt eine Rolle, denn Armut wirkt sich auf viele Lebensbereiche aus. Arme Menschen, vor allem Kinder und Jugendliche haben oft weniger soziale Kontakte und weniger Freunde, ihre Aussichten für die schulische und berufliche Ausbildung sind schlechter, sie leiden stärker unter körperlichen und seelischen Belastungen und haben weniger Freizeitmöglichkeiten, um solche Belastungen auszugleichen.

Das Jugendrotkreuz wollte diese Situation nicht länger hinnehmen. Drei Jahre lang hat sich der Verband deshalb mit Armut in allen Lebensbereichen auseinandergesetzt, hat seine Mitglieder mobilisiert, Aktionen und Projekte gestartet, Medien herausgegeben, das Gespräch mit politisch Verantwortlichen gesucht. Und darum gekämpft, dass Kinder- und Jugendarmut in Deutschland als Problem wahrgenommen und anerkannt wird.

Weitere Informationen zu dieser Kampagne gibt es auf der Seite des Bundesverbandes: jugendrotkreuz.de

"Bleib' COOL ohne Gewalt!"

(2001-2003)

Gewalt hat viele Gesichter. Ob Mobbing in der Schule, Jackenabziehen beim Sport oder Schlägereien auf offener Straße: Gewalt ist an der Tagesordnung. Doch mit Gewalt löst man keine Probleme. Mit unserer Kampagne haben wir uns dafür eingesetzt, dass Konflikte offen und nicht mit Faust oder Messer ausgetragen werden.

Logo der Kampagne "Bleib' COOL ohne Gewalt!"

Die zunehmende Gewaltbereitschaft ist zu einem großen Problem unserer Gesellschaft geworden. Mobbing in der Schule, Pöbeleien in der S-Bahn und Jackenabzieherei im Jugendclub stehen an der Tagesordnung. Immer weniger Kinder und Jugendliche sind in der Lage, Konflikte gewaltfrei auszutragen.

Dabei sind Konflikte grundsätzlich nichts Negatives, schließlich sind sie Anlass und Möglichkeit, andere Meinungen wahrzunehmen, Anschauungen zu überdenken und das eigene Tun zu verändern. Aber immer häufiger werden sie unterdrückt oder mit Gewalt beantwortet, statt offen ausgesprochen. Um dagegen etwas zu tun, hat das Jugendrotkreuz im Mai 2001 unter dem Motto "Bleib‘ COOL ohne Gewalt!" eine bundesweite Kampagne zum Thema Gewaltprävention gestartet.

Weitere Informationen zu dieser Kampagne gibt es auf der Seite des Bundesverbandes: jugendrotkreuz.de

zum Anfang

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Inhalte. Durch die Nutzung unserer Webseite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Erfahren Sie mehr

OK